Wirtschaftsgespräch: "Corona-Virus: Wie es unsere Sicht auf die Dinge verändert"

In Kooperation mit der Stiftung CLUB OF HAMBURG wird eine virtuelle Podiumsdiskussion zu den Folgen der COVID-19-Pandemie stattfinden.

26. Mai 2020

19:00 Uhr

Ausstrahlung auf Hamburg1:

Erstausstrahlung: Freitag, 05.06.2020, 21:15 Uhr

Wiederholung: Samstag, 06.06.2020, 17:15 Uhr

 

ONLINE-VERANSTALTUNG

Veranstalter sind die Stiftung CLUB OF HAMBURG und NORDAKADEMIE-Stiftung.

Podiumsgäste:

Moderation

  • Professor Dr. Daniel Graewe (NORDAKADEMIE, Jurist und Politologe, Vorstand der NORDAKADEMIE Stiftung).
  • Professor Dr. Thomas Straubhaar (Universität Hamburg, Volkswirt und Experte für Internationale Wirtschaftsbeziehungen, stellv. Vorstandsvorsitzender CLUB OF HAMBURG, Stiftungsratsvorsitzender NORDAKADEMIE-Stiftung)

Gäste Panel 1

  • Christine Lippelt (Leuphana Universität Lüneburg, Digital Knowledge Transfer Project)
  • Dr. med. Henriette Neumeyer (NORDAKADEMIE, Studiengangsleitung Healthcare Management)
  • Dr. Arik Willner (DESY, Chief Technology Officer und Bevollmächtigter des Direkteriums für Innovation)

Gäste Panel 2

  • Dr. med. Henriette Neumeyer (NORDAKADEMIE, Studiengangsleitung Healthcare Management)
  • Professor Dr. Holger Petersen (NORDAKADEMIE, Nachhaltigkeitsmanagement)
  • Dr. Bernd-Georg Spies (RUSSELL REYNOLDS, Managing Director, CLUB OF HAMBURG, Vorstandsvorsitzender)

Die Diskussion wird in zwei Panels aufgezeichnet und zu einem späteren Zeitpunkt ausgestrahlt. Wenn Sie angemeldet sind, ist es möglich, life dabei zu sein und über die Chatfunktion in der Videokonferenz Fragen zu stellen.

Wir freuen uns auf einen interessanten Abend mit Ihnen.

Der Eintritt ist kostenfrei – die Zugangsdaten senden wir Ihnen vorab zu. Bitte melden Sie sich schon jetzt an, das hilft uns bei der Organisation. Anmelden können Sie sich über clubofhamburg.de – oder senden Sie uns eine E-Mail an anke.goessmannn@nordakademie-stiftung.org oder events@clubofhamburg.de. Außerdem können Sie den Anmelde-Button verwenden.

Das Corona-Virus dominiert momentan und wohl noch eine ganze Weile lang die Weltwirtschaft, nationale Politik und das regionale Miteinander. Wann werden wir zur Normalität zurückkehren? Das ist die zurzeit in den Medien meistgestellte Frage. Aber das allein bringt uns nicht weiter. Wir müssen uns auch anderen Fragen stellen, zum Beispiel: Wie verändern sich Wirtschaft, Gesellschaft und auch Politik durch die Krise? Werden diese Veränderungen von Dauer sein, und wenn ja, wie werden wir Normalität nach Corona definieren?

 

„Eine Rückkehr zum Zustand vor der Pandemie kann und wird es nicht geben“ sagt Thomas Straubhaar, Volkswirt und Professor für Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Universität Hamburg. „Muss und sollte es auch nicht. Denn Einiges ist zu korrigieren, damit eine nächste Schockwelle die Weltwirtschaft nicht ebenso kalt erwischt, wie es jetzt der Fall war. Und Anderes wird auch nach der Krise Bestand haben, weil sich Änderungen und Anpassungen im Kampf gegen das Virus bestens bewährten.“

 

Das Corona-Virus ist insoweit ein Augenöffner. Es veranschaulicht europäischen Gesellschaften, wie unverhältnismäßig stark sie in der Vergangenheit für die Freuden der Gegenwart gelebt haben. Und wie wenig sie bereit waren, für die langfristige Absicherung ihres Wohlstandes zu leisten. Kurzfristiger Erfolge wegen blieb eine nachhaltige Vorsorge für Krisen, Katastrophen oder eben Pandemien massiv vernachlässigt. „Das Versäumnis, uns als Gesellschaft – lokal bis global – ausreichend widerstandsfähig aufgestellt zu haben, bezahlen wir jetzt mit starken Einschränkungen unserer Bürgerrechte. Ob diese Lektion aber genügt, um daraus in ausreichendem Maße für die Zukunft zu lernen, darf wohl bezweifelt werden“, so der Jurist und Politologe Prof. Dr. Daniel Graewe von der NORDAKADEMIE Hochschule der Wirtschaft.

 

In unserem Wirtschaftsgespräch werden wir uns diesen brennenden Fragen der Zeit stellen und praxisorientiert mit Experten diskutieren: Welchen Beitrag können wissenschaftliche Disziplinen, wie Medizin, Ökonomie oder Soziologie zur Beantwortung liefern? Und wie sieht es mit unserer regionalen Krisen-Kompetenz und Innovationsstärke aus? Was können wir, kann jeder Einzelne dazu beitragen, um diesen historischen Change-Prozess zum Wohle von Gesellschaft und nachfolgenden Generationen mitzugestalten?

Youtube thumbnail